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So spielst du DrawLa

In 10 Sekunden erklärt – zeichnen, raten lassen, punkten. Der Rest erklärt sich beim Spielen von selbst.

Zeichne
Du bekommst einen Begriff und malst ihn auf die Leinwand.
Die KI rät
Während du malst, rät die KI live mit – du siehst ihre Tipps als Balken.
Punkte
Je früher die KI sicher erkennt, desto mehr Punkte. Am Ende gewinnt der/die Schnellste.

Die Buttons auf der Leinwand

Nur diese Knöpfe brauchst du – der Rest ist selbsterklärend.

Deine Werkzeuge (rechts oben)
Rückgängig
Nimmt deinen letzten Strich zurück – ohne alles zu löschen.
Radiergummi
Schaltet den Radiermodus an/aus – radiere einzelne Linien weg.
Löschen
Wischt deine ganze Zeichnung weg – für einen frischen Start.
Power-ups gegen Gegner (links oben)
Slow-Ink
Erst antippen, dann eine Gegner-Kachel wählen: dessen Tinte läuft kurz verzögert.
Back
Erst antippen, dann eine Gegner-Kachel wählen: löscht dessen letzten Strich.

Power-ups wirken nur gegen andere Spieler, sind pro Runde begrenzt und kurz vor Rundenende gesperrt – so kann niemand in der letzten Sekunde alles zerstören.

So wirst du schneller erkannt

Der wichtigste Tipp ist der, den niemand erwartet.

Zeichne weniger, nicht mehr. Die Erkennung wurde mit Zeichnungen aus Googles Quick-Draw-Datensatz trainiert — und dort endete jede Runde in dem Moment, in dem eine KI den Begriff erriet. Das Modell hat also fast nur knapp erkennbare Kritzeleien gesehen und kaum sorgfältig ausgearbeitete Bilder. Wer sich Mühe gibt und Details ergänzt, wird deshalb oft schlechter erkannt als jemand, der drei grobe Striche hinwirft.

Fang mit der Silhouette an. Die Außenform trägt fast die gesamte Information. Ein Haus ist ein Rechteck mit Dreieck darauf, ein Fisch ein Oval mit einem Dreieck hinten. Erst wenn die Grundform steht, lohnen sich ein oder zwei Merkmale, an denen man den Begriff festmacht — Schnurrhaare bei der Katze, Speichen beim Rad.

Zeichne groß und mittig. Vor der Erkennung wird deine Zeichnung ohnehin automatisch zugeschnitten und zentriert, es ist also egal, wo auf der Leinwand du malst. Große Striche sind aber präziser als winzige, besonders mit dem Finger.

Beobachte die Balken. Sie zeigen dir laufend, worauf die KI tippt. Taucht dein Begriff schon auf zweiter oder dritter Position auf, fehlt meist nur ein charakteristischer Strich. Steht dort etwas völlig anderes, ist ein Neuanfang oft schneller als Nachbessern.

Und eine Beruhigung: Manche Begriffe sind als schnelle Skizze kaum voneinander zu trennen — Schnecke und Muschel, Wolke und Schaf. Wenn die KI dort hartnäckig danebenliegt, liegt es nicht an dir.

Punkte und Wertung

Es zählt nicht, wie schön du zeichnest, sondern wann die KI deinen Begriff trifft. Je früher in der Runde sie sicher genug ist, desto mehr Punkte bekommst du. Eine Runde dauert 30 Sekunden; wer gar nicht erkannt wird, geht leer aus, verliert aber nichts.

Nach jeder Runde seht ihr alle Zeichnungen nebeneinander mit der jeweiligen Trefferquote. Dann stimmt ihr ab, welches Bild euch am besten gefällt — diese Wertung ist unabhängig von der KI und belohnt genau das, was die Erkennung nicht sieht.

Die drei Spielmodi

Solo startet sofort gegen zwei Bots. Die Bots spielen echte Zeichnungen aus dem Datensatz Strich für Strich nach und durchlaufen dieselbe Erkennung wie du — sie können also ebenfalls scheitern.

Öffentlich würfelt dich mit anderen Spielern zusammen. Sobald vier Leute im Raum sind, startet die Runde von selbst. Fehlen Mitspieler, füllen Bots auf, damit nie jemand wartend hängenbleibt.

Privat öffnet einen Raum mit einem Code, den du teilst. Der Link funktioniert auch auf dem Handy — praktisch, wenn ihr im selben Raum sitzt oder per Videoanruf spielt.

Chaos-Effekte

Optional funkt euch das Spiel dazwischen: Konfetti vor der Leinwand, Ameisen, die Tinte stehlen, gespiegelte Steuerung, zitternde Striche. Über den Regler stellt ihr von „Mild" bis „Irrsinn" ein, wie oft ein Effekt zuschlägt — oder schaltet sie ganz ab. Die Effekte treffen alle gleichermaßen und verändern die Wertung nicht.

Wenn dich etwas stört

In öffentlichen Räumen siehst du die Zeichnungen fremder Leute. Falls jemand etwas Anstößiges malt, findest du im Rundenrückblick auf jeder fremden Kachel ein Menü mit zwei Möglichkeiten: Melden schickt eine Meldung an uns, Ausblenden ersetzt die Zeichnung dieser Person für den Rest der Sitzung durch einen Platzhalter.

Anstößige Inhalte sind nicht erlaubt, und Meldungen werden geprüft. Wenn du uns direkt erreichen möchtest, nutze die Kontaktseite.

Häufige Fragen

Brauche ich ein Konto? Nein. Nickname eintragen, fertig. Es gibt keine Registrierung und kein Passwort.

Werden meine Zeichnungen gespeichert? Nein. Sie liegen nur während der laufenden Partie im Speicher des Servers und sind danach fort. Einzelheiten in der Datenschutzerklärung.

Funktioniert das am Handy? Ja, im Browser und als App. Mit dem Finger zu zeichnen klappt gut — grobe Formen gewinnen ohnehin häufiger als feine.

Wie viele können mitspielen? Bis zu vier pro Raum.

Wie funktioniert die Erkennung eigentlich? Dahinter steckt ein neuronales Netz, das Zeichnungen als kleine Bilder verarbeitet. Wie es aufgebaut und trainiert wurde, steht im Making-of.

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